Deutsche Sportlotterie

Zwei Experten, ein Thema: deutsche Spitzensportler

Kastrop: Lieber Lothar, was sind Deine ersten Olympia-Erinnerungen?

Matthäus: Das war 1972 - die Olympischen Spiele in München. Natürlich wird im Nachhinein alles überschattet vom furchtbaren Attentat auf das israelische Team, aber ich erinnere mich eben auch noch an die sportlichen Höhepunkte, weil es die ersten Olympischen Spiele waren, an die ich mich erinnern kann. Das Speerwurf-Gold von Klaus Wolfermann, der Erfolg von Ulrike Meyfahrt im Hochsprung, die großartigen Leistungen von Heide Rosendahl - ich habe die Wettkämpfe im Hockey und im Springreiten verfolgt. Aber auch die jüngsten Spiele, vor allem wegen der Auftritte von „König" Usain Bolt.

Kastrop: Wie schätzt Du die Leistungen der Athleten ein gerade vor dem wirtschaftlichen Hintergrund?

Matthäus: Sie bringen unfassbare Opfer, sie investieren sehr viel Zeit - im Vordergrund stehen aber der Ehrgeiz und die Motivation. Ich bin auch der Meinung, man sollte sie wirtschaftlich besser unterstützen und das nicht nur vom Erfolg abhängig machen.

Kastrop: Welche Athleten abseits des Fußballs waren früher Deine Vorbilder?

Matthäus: Richtige Vorbilder hatte ich keine, aber natürlich bin ich in der Nacht aufgestanden, wenn Muhammad Ali geboxt hat… Ich habe Tennis geschaut mit Boris Becker, die Formel 1 verfolgt mit Michael Schumacher - und ich war Fan von Edwin Moses. Außerdem bewunderte ich ich Slalom-Ass Ingemar Stenmark, den Skispringer Björn Wirkola, die Handballer Hansi Schmidt - den Erfinder des verzögerten Sprungwurfs - und Joachim Deckarm. Einige der Sportarten habe ich als Junge natürlich auch ausprobiert. Aber das ist nur ein kleiner Auszug der Sportler, deren Karrieren ich verfolgt habe, es gibt noch viel mehr ausgezeichnete Athleten die nicht nur für den Sport, sondern auch für die Gesellschaft Enormes geleistet haben.

 

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