Deutsche Sportlotterie

Libbertz' EM-Kolumne Teil 2: Lückenkemper

A star is born

Bis gestern Abend, 21.20 Uhr, war Gina Lückenkemper aus Dortmund zwar einigen deutschen Sportfans bekannt, aber sie konnte sicher noch weitgehend unerkannt während der EM durch die Hauptstadt laufen.

Doch jetzt hat die blaue Bahn sie richtig berühmt gemacht. Als erste Frau in Deutschland seit Katrin Krabbe läuft Gina die 100 Meter unter 11 Sekunden. Auch gestern Abend, als sie - wieder einmal - zu spät aus den Blöcken kam, und es ich anfühlte wie eine kleine Ewigkeit, bis sie endlich zur Spitze aufschließen konnte und schier ausrastete, als ihr Name auf der Anzeigetafel direkt unter dem der Siegerin erschien. Wie die hieß? Das ging unter an diesem Abend, als Gina Lückenkemper, mit Deutschland-Fahne und Endlos-Grinsen, durch das Rund hüpfte und immer wieder die Zuschauer animierte.

Ihr gewinnendes Lächeln, ihre selbstbewusste Art, die gern als „kess“ oder „keck“ umschrieben wird - Gina zog die Menschen im Berliner Olympiastadion und auch vor den Fernsehbildschirmen in ihren Bann. Keine strahlt so schön wie sie, keine wirkt so offen, ehrlich und authentisch. Gina tut sich nicht schwer im Umgang mit den Medien, sie genießt die Aufmerksamkeit in vollen Zügen. So kennen wir die großen Sprinter, so müssen sie irgendwie auch sein. Gina Lückenkemper ist gestern mit ihrer Silbermedaille im 100-Meter-Sprint der Frauen und mit ihrer umwerfenden Art wieder eine neue Dimension vorgedrungen. A star is born!
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