Deutsche Sportlotterie

Libbertz' EM-Kolumne Teil 4: Röhler

Berlin, Ort der großen Gefühle

Eigentlich wollten die drei Hünen die Medaillen unter sich ausmachen: Weltmeister Johannes Vetter, der Deutsche Meister Andreas Hofmann und Olympiasieger Thomas Röhler führen die Weltbestenliste an. Gestern Abend in Berlin aber wurde schnell klar, dass aus dem Dreifachtriumph nichts werden würde.

Johannes Vetter, der Mann aus Offenburg, bemühte sich zwar nach Kräften, doch das 800 Gramm schwere Gerät wollte einfach nicht seine Dienste tun - sprich fliegen. Er schrie, er warf sich in den Anlauf, und doch kam er bei Weitem nicht an seine Qualifikationsweite heran, die locker für eine Medaille gereicht hätte. Sein Trainer Boris Obergföll könnte seine Enttäuschung kaum verbergen.

Berlin, es bleibt in diesen Tagen ein Ort der großen Gefühle. Andreas Hofmann holte Silber, doch der Meister des Speers hieß Thomas Röhler. Keiner hatte seine Konstanz, keine kam auf seine Weite 89,47 Metern. Was folgte, war eine Jubelarie, die ihresgleichen suchte. Erst hüpfte er in einen Wassergraben und tauchte komplett unter, bis er gemeinsam mit Hofmann auf eine nicht enden wollende Stadionrunde ging. Röhler krönte sich zum ersten deutschen Speerwurf-Europameister seit 32 Jahren.

Heute wollen wir hoffen, dass Berlin auch zum Ort der großen Gefühle für unsere Sportlotterie-Botschafterin Carolin Schäfer wird. Nach Tag 1 im Siebenkampf lag sie aussichtsreich auf dem dritten Platz. Und eine ihrer Lieblingsdisziplinen kommt noch - der Speerwurf.
Schon Dabei?
Spielen
oder
Kostenlos Registrieren
Vereins-Login
oder
Schon Dabei?
Spielen
oder
Kostenlos Registrieren
Vereins-Login
oder